
Die erste, beleuchtete Eisenbahnbrücke Deutschlands verfügt über Technik von Illumics und einen imposant, feuerrot leuchtenden Fischbauch. Die Verbindungsbrücke zwischen Oberwallenstadt und Unterwallenstadt (Lichtenfels) überspannt eine vielbefahrene Eisenbahnbrücke, die auch während des Neubaus in Betrieb war. Mit der Planung beauftragt war das Büro Pötzl Ingenieure in Coburg.
Der komplette Bau war durch eine starke Orientierung auf Wirtschaftlichkeit geprägt. Der verwendete Beton ist zum Beispiel circa 20% leichter als herkömmlicher Beton. Auffällig ist vor Allem die Fischbauchträgerform, sie ist also in der Mitte höher als Außen. Diese Form sollte besonders hervorgehoben werden. Dazu entschied man sich für einen intensiven Rotton der laut Bauingenieur Jakob Müller unter Anderem "Identität stiften soll".
Bei der Umsetzung, bei der auch die Hochschule beteiligt war, verplante Illumics ca. 95m LED-Band mit nahezu 6000 LEDs. Neben dem feuerroten Fischbauch wurde auch die Geländerbeleuchtung auf LED-Basis mit Sondermodulen realisiert. Die Leistungsaufnahme für das Licht beträgt für die gesamte Brücke weniger als 500W.
Die Oberwallenstädter Brücke setzt damit deutliche Zeichen hinsichtlich Nutzbarkeit von LED-Licht und für Wirtschaftlichkeit.





